Go-to-Market-Strategie für Biosimilars

Der Schlüssel zum erfolgreichen Markteintritt in Deutschland

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Lesedauer: 7 Minuten 

Der deutsche Markt für Biosimilars wächst rasant und eröffnet Pharmaunternehmen enorme Chancen – gleichzeitig ist er von komplexen Regularien, intensiver Konkurrenz und einem hohen Kostendruck geprägt. Wer hier erfolgreich starten möchte, benötigt eine klare Go-to-Market-Strategie, die regulatorische Anforderungen, Marktbesonderheiten und Stakeholder-Erwartungen gleichermaßen berücksichtigt. 

Während Biosimilars in vielen europäischen Ländern bereits feste Marktanteile erreicht haben, ist Deutschland mit seiner starken GKV-Dominanz, seinen Preisverhandlungen und den etablierten Strukturen im Gesundheitssystem ein besonders anspruchsvolles Umfeld. Ein reines „Copy & Paste“ klassischer Generika-Strategien funktioniert hier nicht – stattdessen sind maßgeschneiderte, praxisnahe Ansätze gefragt. 

Dieser Artikel zeigt Herstellern Schritt für Schritt, wie sie sich optimal auf den Markteintritt mit Biosimilars in Deutschland vorbereiten: von der Pre-Launch-Phase mit fundierter Markt- und Wettbewerbsanalyse, über Stakeholder-Mapping und den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen bis hin zur Launch-Kommunikation und Markenpositionierung. 

Das Ziel: einen strukturierten Fahrplan an die Hand zu geben, der Biosimilar-Unternehmen dabei unterstützt, Risiken zu minimieren, Wettbewerbsvorteile aufzubauen und die Marktchancen in Deutschland nachhaltig zu nutzen. 

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MARKTBESONDERHEITEN IN DEUTSCHLAND

Der deutsche Biosimilar-Markt gilt als einer der bedeutendsten in Europa – zugleich ist er stark reguliert, preissensibel und von einem intensiven Wettbewerb geprägt. Für Hersteller, die hier ein neues Biosimilar einführen möchten, ist es entscheidend, die spezifischen Rahmenbedingungen genau zu verstehen und frühzeitig in ihre Go-to-Market-Strategie einzubeziehen. 

Regulatorisches Umfeld 

Biosimilars unterliegen strengen Zulassungsprozessen. Auf europäischer Ebene ist die European Medicines Agency (EMA) verantwortlich, in Deutschland übernimmt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die nationale Rolle. Im Unterschied zu klassischen Generika erfordert die Zulassung umfangreiche klinische Daten, die die Vergleichbarkeit mit dem Referenzpräparat belegen. 
Darüber hinaus spielt das AMNOG-Verfahren (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) eine zentrale Rolle: Bereits ab Markteinführung müssen Hersteller einen Erstattungsbetrag mit dem GKV-Spitzenverband verhandeln, wobei Biosimilars in der Regel dem Referenzarzneimittel zugeordnet werden.

Preis- und Erstattungssystem 

Der Preiswettbewerb in Deutschland ist intensiv. Direkt nach dem Launch werden Biosimilars in Rabattvertragsausschreibungen integriert – insbesondere von gesetzlichen Krankenkassen. Der Druck, attraktive Konditionen zu bieten, ist enorm, wodurch sich die Margen schnell reduzieren können. 
Zudem existieren Festbeträge, die die Obergrenze für die Erstattung festlegen. Hersteller müssen ihre wirtschaftliche Kalkulation eng mit diesen Vorgaben verzahnen. 

Wettbewerbsumfeld 

Deutschland zeichnet sich durch eine hohe Marktdurchdringung von Generika aus, was auch auf Biosimilars übertragen wird. Dennoch bleibt der Markteintritt anspruchsvoll: Originator-Unternehmen verfügen über eine starke Markenbindung, und viele Ärzte zögern weiterhin, Biosimilars bei stabil eingestellten Patienten einzusetzen. Die Differenzierung gelingt daher nicht allein über den Preis, sondern auch über Services wie Supply-Chain-Sicherheit, zusätzliche Patientenprogramme oder digitale Fortbildungsangebote für Ärzte. 

Der deutsche Markt bietet enormes Volumenpotenzial, stellt Hersteller jedoch vor komplexe Hürden. Wer die regulatorischen Anforderungen, das Erstattungssystem und die Besonderheiten im Wettbewerb kennt, legt die Grundlage für einen erfolgreichen Biosimilars-Launch in Deutschland. 

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    PRE-LAUNCH-PHASE: STRATEGISCHE VORBEREITUNG

    Der Erfolg eines Biosimilars wird nicht erst am Tag der Markteinführung entschieden – sondern bereits viele Monate vorher. Eine strukturierte Pre-Launch-Strategie ist deshalb entscheidend, um sich optimal auf die regulatorischen, preislichen und wettbewerblichen Bedingungen in Deutschland einzustellen. Hersteller, die frühzeitig planen, können Risiken minimieren und Chancen gezielt nutzen. 

    Markt- und Wettbewerbsanalyse 

    Eine fundierte Marktanalyse ist die Basis jeder Go-to-Market-Strategie. Dazu gehören: 

    • Marktvolumen und Prognosen: Wie groß ist der adressierbare Markt nach Patentablauf des Referenzpräparats? 
    • Wettbewerbslandschaft: Welche Biosimilars sind bereits auf dem Markt oder befinden sich in der Zulassungspipeline? 
    • Differenzierungspotenzial: Neben Preisvorteilen spielen zusätzliche Services (z. B. Patientensupport, digitale Tools, vereinfachte Applikationssysteme) eine entscheidende Rolle, um sich vom Wettbewerb abzuheben. 

    Ein praxisnaher Ansatz ist die Erstellung eines Szenario-Plans: Wie entwickelt sich der Markt bei hoher Substitutionsrate vs. zögerlicher Akzeptanz? Solche Simulationen helfen, Marketing- und Vertriebsbudgets realistisch zu planen. 

    Stakeholder-Mapping als Fundament 

    Noch bevor die Markteinführung in die finale Phase geht, sollten Hersteller ihre wichtigsten Stakeholder klar identifizieren. Anders als bei klassischen Generika entscheidet in Deutschland nicht allein der Preis, sondern vor allem die Akzeptanz von Ärzten, Krankenkassen, Apothekern und Patienten. 

    • Ärzte bestimmen maßgeblich die Verschreibung und benötigen wissenschaftlich fundierte Informationen. 
    • Krankenkassen sind zentrale Partner bei Rabattverträgen und maßgeblich für die Marktpenetration. 
    • Apotheken und Klinikeinkauf beeinflussen die tatsächliche Substitution im Alltag. 
    • Patientenorganisationen können Akzeptanz und Vertrauen fördern oder hemmen. 

    Ein erfolgreiches Stakeholder-Mapping zeigt nicht nur die einzelnen Zielgruppen, sondern auch deren Einfluss auf den Launch – und priorisiert entsprechend die Kommunikations- und Marktzugangsstrategie. 

    Frühzeitige interne Vorbereitung 

    Neben Markt- und Stakeholder-Analysen ist auch die interne Organisation entscheidend: 

    • Cross-funktionale Teams aus Market Access, Medical Affairs, Marketing und Vertrieb müssen bereits in der Pre-Launch-Phase eng zusammenarbeiten. 
    • Budgetplanung sollte Worst-Case- und Best-Case-Szenarien abbilden. 
    • Prozesse für Supply Chain und Pharmakovigilanz müssen frühzeitig etabliert werden, um Sicherheit und Compliance zu gewährleisten. 

    Die Pre-Launch-Phase ist die eigentliche Weichenstellung für einen erfolgreichen Biosimilars-Go-to-Market in Deutschland. Wer Marktanalysen, Stakeholder-Mapping und interne Vorbereitung konsequent verzahnt, schafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. 

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    STAKEHOLDER-MAPPING& RELATIONSHIP MANAGEMENT FÜR BIOSIMILARS

    Der Erfolg eines Biosimilars in Deutschland hängt maßgeblich davon ab, wie gut Hersteller die relevanten Stakeholder identifizieren, verstehen und einbinden. Anders als in Märkten, in denen primär der Preis entscheidet, ist in Deutschland die Akzeptanz bei Ärzten, Krankenkassen, Apotheken und Patienten ausschlaggebend für die Marktpenetration. Ein strukturiertes Stakeholder-Mapping und konsequentes Relationship Management sind daher zentrale Bausteine jeder Go-to-Market-Strategie. 

    Ärzte & Fachgesellschaften 

    Ärzte sind die Schlüsselfiguren für den Verschreibungserfolg. Viele sind gegenüber Biosimilars noch zurückhaltend, insbesondere wenn Patienten bereits stabil auf einem Originator eingestellt sind. 

    • Maßnahmen: Medical Education, Publikation von Real-World-Daten, enge Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften. 
    • Praxis-Tipp: Frühzeitige Einbindung von Key Opinion Leaders (KOLs), die als Multiplikatoren wirken und Vertrauen schaffen. 

    Krankenkassen & GKV-Spitzenverband 

    Die gesetzlichen Krankenkassen sind die wichtigsten Player im deutschen Erstattungssystem. Sie schließen Rabattverträge ab, die über Marktanteile entscheiden können. 

    • Maßnahmen: Vorbereitung auf Preisverhandlungen im Rahmen des AMNOG, Entwicklung attraktiver Vertragsmodelle. 
    • Praxis-Tipp: Neben dem reinen Preis auch Versorgungssicherheit und Serviceleistungen betonen – ein Argument, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. 

    Apotheken & Krankenhaus-Einkauf 

    In der Praxis entscheiden häufig Apotheken und Klinikeinkäufer, welches Präparat abgegeben wird. 

    • Maßnahmen: Aufbau starker Supply-Chain-Prozesse, Schulungen für Apotheker, Unterstützung bei der Handhabung (z. B. Applikationshilfen). 
    • Praxis-Tipp: Vertrauensaufbau durch eine reibungslose Lieferfähigkeit – Lieferengpässe wirken sich unmittelbar auf die Marktakzeptanz aus. 

    Patienten & Patientenorganisationen 

    Patienten sind zwar keine direkten Entscheider, doch ihr Vertrauen ist entscheidend für die Therapieadhärenz. Skepsis gegenüber Biosimilars kann die Verschreibungshäufigkeit mindern. 

    • Maßnahmen: Transparente Kommunikation, leicht verständliche Patienteninformationen, Support-Programme. 
    • Praxis-Tipp: Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen kann helfen, Akzeptanz und Vertrauen nachhaltig zu fördern. 

    Erfolgreiches Stakeholder-Management bedeutet, Ärzte, Krankenkassen, Apotheken und Patienten gleichermaßen strategisch einzubinden. Hersteller, die Vertrauen aufbauen und ihre Beziehungen systematisch pflegen, erhöhen die Erfolgschancen ihres Biosimilars-Launches in Deutschland erheblich.

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    LAUNCH-KOMMUNIKATION & GO-TO-MARKET-STRATEGIEN

    Nach einer fundierten Pre-Launch-Phase entscheidet die Launch-Kommunikation über den tatsächlichen Markterfolg. In Deutschland reicht es nicht aus, ein Biosimilar lediglich preisgünstig auf den Markt zu bringen – entscheidend ist eine klare Positionierung, eine durchdachte Multi-Channel-Kommunikation und ein abgestimmter Marktzugangs- sowie Vertriebsplan. 

    Positionierung & Value Proposition 

    Biosimilars werden oft auf den Preis reduziert. Doch eine erfolgreiche Markteinführung gelingt nur, wenn Hersteller eine klare Value Proposition entwickeln: 

    • Versorgungssicherheit: Garantierte Lieferfähigkeit schafft Vertrauen bei Krankenkassen und Apothekern. 
    • Qualität & Evidenz: Datenbasierte Kommunikation zur Gleichwertigkeit mit dem Referenzprodukt ist essenziell. 
    • Patientennutzen: Verbesserte Applikationssysteme, Support-Programme oder digitale Begleit-Apps können entscheidende Differenzierungsfaktoren sein. 
    • Markenbildung: Auch wenn es sich um ein Biosimilar handelt, kann eine starke Markenidentität den langfristigen Erfolg sichern. 

    Kommunikationsstrategie 

    Eine erfolgreiche Kommunikation adressiert alle relevanten Stakeholder und setzt auf Multi-Channel-Ansätze: 

    • Ärzte: Fachkongresse, CME-zertifizierte Fortbildungen, Publikationen in medizinischen Fachzeitschriften. 
    • Krankenkassen: Direkter Dialog über Vertragsmodelle, transparente Darstellung der Kosten-Nutzen-Vorteile. 
    • Apotheken: Digitale Info-Tools, praxisnahe Schulungen zur Handhabung und Austauschprogramme. 
    • Patienten: Klar verständliche Informationsmaterialien, Videos und Service-Hotlines. 

    Digitale Kanäle gewinnen zunehmend an Bedeutung: Social Media für Medical Education, Programmatic Advertising für Zielgruppen wie Ärzte oder digitale Plattformen für Patientenaufklärung. Gleichzeitig bleibt die persönliche Ansprache über Key Opinion Leaders und Fachgesellschaften unverzichtbar. 

    Praxis-Tipp: Storytelling ist ein unterschätzter Erfolgsfaktor. Wer die Vorteile von Biosimilars nicht nur sachlich, sondern auch emotional kommuniziert – z. B. Versorgungssicherheit und Zugang für mehr Patienten – schafft Vertrauen und Differenzierung. 

    Vertrieb & Marktzugang 

    Parallel zur Kommunikation muss die Vertriebsstrategie stehen: 

    • Klinik vs. Praxis: In Krankenhäusern entscheidet häufig der Einkauf, in Praxen der verschreibende Arzt. Beide Kanäle erfordern unterschiedliche Ansätze. 
    • Key Account Management: Enge Beziehungen zu Klinikapothekern, Einkaufsverbünden und Ärzten sind erfolgsentscheidend. 
    • Digitale Vertriebsunterstützung: Remote-Detailing, Webinare oder interaktive Plattformen sind seit der Pandemie fester Bestandteil des Arztkontakts. 

    Ein starkes Market-Access-Team ist das Rückgrat: Es vermittelt zwischen Preisverhandlungen, Krankenkassen-Interessen und klinischer Akzeptanz. 

    Praxis-Tipps für den Markteintritt 

    • Frühzeitig planen: 12–18 Monate vor Launch sollten erste Kommunikations- und Marktzugangsmaßnahmen vorbereitet sein. 
    • Simulationen durchführen: Unterschiedliche Szenarien (z. B. frühe Rabattvertragsintegration vs. verspätete Akzeptanz) helfen, Budgets realistisch zu steuern. 
    • Cross-funktionale Teams einsetzen: Market Access, Medical, Marketing und Vertrieb müssen eng verzahnt arbeiten. 
    • Monitoring etablieren: Ab Launch sollten Marktanteile, Feedback und Wettbewerb kontinuierlich analysiert und Strategien flexibel angepasst werden. 

    Der erfolgreiche Go-to-Market von Biosimilars in Deutschland erfordert weit mehr als einen attraktiven Preis. Nur Hersteller, die Positionierung, Kommunikation, Vertrieb und Stakeholder-Management strategisch miteinander verzahnen, können sich nachhaltig im stark umkämpften Markt behaupten.

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    ERFOLGSFAKTOREN & BEST PRACTICES FÜR EINEN BIOSIMILARS LAUNCH

    Ein erfolgreicher Biosimilar-Launch in Deutschland basiert auf einer Kombination aus Marktverständnis, Stakeholder-Einbindung und differenzierter Kommunikation. Hersteller, die diese Faktoren konsequent umsetzen, sichern sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile. 

    Zentrale Erfolgsfaktoren 

    • Preisstrategie: Attraktive Konditionen sind unverzichtbar, sollten aber stets mit einer klaren Value Proposition verknüpft werden. 
    • Stakeholder-Einbindung: Ärzte, Krankenkassen, Apotheken und Patienten müssen frühzeitig und zielgruppenspezifisch adressiert werden. 
    • Supply Chain & Verfügbarkeit: Kontinuierliche Lieferfähigkeit ist ein Schlüsselkriterium für Vertrauen und Marktanteile. 
    • Kommunikation & Marketing: Multi-Channel-Ansätze, Medical Education und Storytelling schaffen Akzeptanz und Differenzierung. Marketing fungiert als Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Evidenz und den Bedürfnissen der Zielgruppen – und stellt sicher, dass Botschaften konsistent und wirksam transportiert werden.
    • Cross-funktionale Teams: Die enge Zusammenarbeit von Market Access, Medical, Marketing und Vertrieb erhöht Geschwindigkeit und Effizienz. Marketing übernimmt dabei eine Schlüsselrolle: Es übersetzt komplexe Inhalte in verständliche, nutzenorientierte Botschaften, sorgt für kohärente Markenführung und orchestriert Kampagnen entlang der Customer Journey.

    Best Practices aus erfolgreichen Launches 

    • Frühzeitige KOL-Einbindung: Hersteller, die Key Opinion Leaders bereits in der Pre-Launch-Phase aktiv einbinden, erreichen eine höhere Verschreibungsbereitschaft. 
    • Service-orientierte Differenzierung: Patientenprogramme oder digitale Arztservices stärken die Markenbindung, auch in preissensitiven Märkten. 
    • Agiles Monitoring: Erfolgreiche Unternehmen analysieren Marktanteile und Wettbewerbsbewegungen in Echtzeit und passen ihre Strategie flexibel an. 

    Preis bleibt wichtig, doch der wahre Erfolg im deutschen Biosimilar-Markt entsteht durch Vertrauen, Service und kontinuierliche Anpassungsfähigkeit. Wer diese Faktoren kombiniert, legt die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. 

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    FAZIT & AUSBLICK FÜR GO-TO-MARKET-STRATEGIEN FÜR BIOSIMILARS

    Der Eintritt in den deutschen Markt für Biosimilars bietet Herstellern enormes Potenzial – gleichzeitig ist er einer der anspruchsvollsten in Europa. Preis- und Rabattvertragsdruck, regulatorische Anforderungen und eine heterogene Stakeholder-Landschaft machen eine präzise geplante Go-to-Market-Strategie unverzichtbar. 

    Die entscheidenden Erfolgsfaktoren liegen in einer klaren Positionierung, einer frühzeitigen Einbindung relevanter Stakeholder sowie in einer glaubwürdigen und mehrkanaligen Launch-Kommunikation. Hersteller, die Versorgungssicherheit, Qualität und Patientennutzen überzeugend in den Mittelpunkt stellen, schaffen Vertrauen – und damit die Grundlage für nachhaltigen Erfolg. 

    Mit dem erwarteten weiteren Anstieg der Patentabläufe wird die Bedeutung von Biosimilars in den kommenden Jahren noch zunehmen. Wer bereits heute seine Strategien optimiert, wird sich langfristig Wettbewerbsvorteile sichern und Marktanteile gewinnen. 

    Dr. Kaske unterstützt Pharmaunternehmen dabei, erfolgreiche Go-to-Market-Strategien für Biosimilars zu entwickeln – von Marktanalysen über Stakeholder-Mapping bis hin zu innovativen Kommunikationskampagnen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie den Markteintritt in Deutschland praxisnah und wirkungsvoll gestalten möchten.

    Text – Autor/in:

    Marc Sommerkamp
    SEO Manager

    Veröffentlicht am:
    11.09.2025

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      Fabian Kaske

      Managing Director

      Hi,

      ich bin Fabian und Managing Director von Dr. Kaske und in allen relevanten Projekten mit Herz und Seele involviert. Neben der Unternehmensführung promoviere ich extern an der Universität Augsburg zum Thema Online-Marketing-Kommunikation. Vor dem Einstieg in die väterliche Agentur sammelte ich Erfahrung in der Unternehmensberatung Oliver Wyman sowie bei Procter & Gamble. Davor absolvierte ich ein Managementstudium in Oestrich-Winkel (EBS), Singapur (NUS), Paris (ESCP) und Hong Kong (CUHK). Somit schuf ich mir die Voraussetzungen Experte in meinem Fachgebiet zu sein und gehe als gutes Beispiel für die Mitarbeiter voran.

      Funfact über Fabian: Als Kind hatte ich langes und strohblondes Haar – einige Frauen sind sicher neidisch gewesen. 

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